Anzeige von Fehlgeburten

Anzeige von Fehlgeburten (sogenannte Sternenkinder)

Mit dem Inkrafttreten des Gesetzes zur Änderung personenstandsrechtlicher Vorschriften (Personenstandsrechts-Änderungsgesetz – PstRÄndG) wurde ab dem 15. Mai 2013 die Möglichkeit einer Fehlgeburtsanzeige sowie die Ausstellung einer Bescheinigung durch das Standesamt geschaffen. 

Es handelt sich bei der Bescheinigung nicht um eine Personenstandsurkunde.

Es erfolgt keine Beurkundung im Geburtenregister.

Die Anzeige der Fehlgeburt kann mündlich oder schriftlich beim Standesamt erfolgen. Es besteht keine Anzeigefrist. Sie kann sich somit auch auf Fehlgeburten beziehen, die vor Inkrafttreten der Regelung erfolgt sind.

Anzeigeberechtigt sind Personen, denen bei Lebendgeburt die Personensorge zugestanden hätte. Dies sind:

  • die Mutter
  • der mit der Mutter zum Zeitpunkt der Fehlgeburt verheiratete Mann als Vater
  • bei einer vorgeburtlichen Sorgeerklärung der nicht mit der Mutter verheiratete erklärende Vater

Der Eintrag von Vor- und Familiennamen des Kindes orientiert sich an den geltenden namensrechtlichen Bestimmungen.

Einen Vordruck für die schriftliche Anzeige einer Fehlgeburt finden Sie unten im Formularbereich.

Für die Anzeige einer Fehlgeburt vereinbaren Sie bitte einen Termin mit den folgenden Ansprechpartnern:

Frau Brunßen, Telefon 0441/235-3762

Herr Caspers, Telefon 0441/235-3279

Frau Eich, Telefon 0441/235-2114

Frau Hampel, Telefon 0441/235-2182

Frau Rowold, Tel. 0441/235-2453

  • 10 Euro für die Ausstellung der Bescheinigung.

Die Gebühren des Standesamtes können Sie mit EC-Karte oder Bargeld entrichten.

  • Identitätsnachweis in Form eines Personalausweises oder Reisepasses
  • Mutterpass, aus dem die Fehlgeburt hervorgeht oder eine von einer Ärztin, einem Arzt, einer Hebamme oder einem Entbindungspfleger ausgestellte Bescheinigung
  • bei verheirateten Eltern: Nachweis über die Ehe (zum Beispiel: Eheurkunde oder Meldebescheinigung mit Eintrag der Ehe)
  • gegebenenfalls vorgeburtliche Vaterschaftsanerkennung
  • gegebenenfalls vorgeburtliche Sorgeerklärung
  • bei nicht verheirateten Eltern: schriftliche Zustimmung des Vaters zum Eintrag seiner Daten in die Bescheinigung
Sternenkinder
Fehlgeburten