Corona-Virus

Informationen des Kulturbüros der Stadt Oldenburg für die Oldenburger Kulturschaffenden

Auf den folgenden Links finden Sie Informationen zu Finanzhilfen und weiteren nützlichen Hinweisen aus dem Kultur- und Medienbereich.

Deutscher Kulturrat

Der Deutsche Kulturrat listet insbesondere Hilfsmaßnahmen des Bundes, der Länder sowie nach Kunst- und Kultursparten gebündelte spezielle Hilfsangebote auf. Diese werden regelmäßig aktualisiert »

Musikland Niedersachsen

Die Landesmusikakademie und Musikland Niedersachsen gGmbH gibt Antworten zu den FAQ zum Thema Corona für freischaffende Musikerinnen und Musiker und Kultureinrichtungen. Zudem erläutert sie Sofortmaßnahmen bei Veranstaltungsabsagen und Einkommensausfällen für Musikerinnen und Musiker, listet Möglichkeiten auf, wo Musikerinnen und Musiker direkte finanzielle Unterstützung erhalten können und gibt zusätzliche hilfreiche Tipps und Hinweise. Die Seite finden Sie hier »

Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)


Wer als Unternehmen, Selbstständiger oder Freiberufler durch die Corona-Krise in finanzielle Schieflage geraten ist und einen Kredit benötigt, kann sich auf den Seiten der KfW informieren »

Weitere Kontaktaufnahme unter der kostenfreien Servicenummer 0800 5 39 90 00 oder per E-Mail »

Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg

Die Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg ist die zentrale Ansprechpartnerin für die Belange der Oldenburger Unternehmen und informiert über Hilfen und Fördermöglichkeiten, um den wirtschaftlichen Auswirkungen des Corona-Virus in Oldenburg aktiv und frühzeitig zu begegnen. Hier finden sich auch Informationen für Kultur- und Kreativschaffende sowie freiberuflich Selbständige »

Künstlersozialkasse (KSK)

Aufgrund der Corona-Pandemie kommt es bei Versicherten und Abgabepflichtigen in der Künstlersozialversicherung zu Einnahmeausfällen u.a. durch abgesagte Veranstaltungen, zurückgegebene Tickets etc. Dies kann für die Betroffenen ganz erhebliche und bedrohliche Auswirkungen haben. Das Künstlersozialversicherungsgesetz bietet hierfür einige Maßnahmen, über die auf den folgenden Seiten informiert wird »

Oldenburgische Landschaft

Zur Abwicklung hinsichtlich der Regionalen Kulturförderung und zum Investitionsprogramm für kleine Kultureinrichtungen stellt die Oldenburgische Landschaft folgende Informationen bereit »

Zudem informiert die Oldenburgische Landschaft über das Zuschussprogramm „Liquiditätssicherung für kleine Unternehmen", das sich an gewerbliche Unternehmen und Angehörige freier Berufe in Betrieben mit bis zu 49 Beschäftigten richtet. Mit der Förderung soll Unternehmen, freiberuflich Tätigen, Soloselbständige (auch Künstler und Kulturschaffende) geholfen werden, die sich aufgrund der Coronavirus-Krise in einer existentiellen Notlage befinden.

Mehr (PDF 120 KB) »

Landesvereinigung kulturelle Jugendbildung Niedersachsen e.V. (LKJ)

Die LKJ listet aktuelle Themen hinsichtlich der Corona-Krise auf und geht unter anderem auch auf aktuellen Fragen für die Bereiche FSJ Kultur und FSJ Politik ein.
Informieren Sie sich hier »

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) stellt als Behörde im Geschäftsbereich des  Bundesminsteriums für Gesundheit aktuelle und fachlich gesicherte Informationen rund um das Coronavirus und die Erkrankung Covid-19 bereit.

BzgA informiert über den Infektionsschutz »

Bei Fragen zum Infektionsschutzgesetz:

Stadt Oldenburg (Oldb), Gesundheitsamt

  • Allgemein: Michael Klaaßen, Telefon 0441 235-8636, | Maike Riechen, Telefon 0441 235-8637
  • Fragen zur Entschädigung: Claudia Wehming, Telefon 0441 235-8621

Stadt informiert über die Lage vor Ort

Die Stadt Oldenburg hält die Bürgerinnen und Bürger auf ihrer Homepage über Schutzmaßnahmen, Anordnungen und die aktuellen Entwicklungen vor Ort ständig auf dem Laufenden:

Bürgerbrief E-Mail-Abo: Sie können sich aber auch aktuelle Mitteilungen der Stadt Oldenburg werktäglich per E-Mail zustellen lassen:

Vergangene Meldungen

Kulturbüro seit Anfang März mit neuer Leitung

Paula von Sydow ist Nachfolgerin von Hans-Dieter Remmers

Das Kulturbüro der Stadt Oldenburg wird seit Anfang März 2020 von Paula von Sydow geleitet. Sie ist damit Nachfolgerin von Hans-Dieter Remmers, der Ende Januar 2020 in den Ruhestand verabschiedet worden war. Paul von Sydow arbeitet seit dem Jahr 2000 für die Stadt Oldenburg, zuletzt als Projektleiterin für Erinnerungs- und Gedenkkultur im Kulturbüro.

Das Kulturbüro ist vor allem zuständig für das Literaturhaus Oldenburg, die Kulturförderung, das Kulturzentrum PFL, die kulturelle Bildung, die Vergabe des Carl-von-Ossietzky Preises sowie für Veranstaltungen zu kulturellen und kulturpolitischen Themen wie beispielsweise die Reihe der „Begegnungen“.

 

Die Ringpfeilerhalle in Eversten

Gedenken an zwei Weltkriege im Oldenburger Stadtbild
Seit Anfang November 2019 gibt eine städtische Informationsvitrine Auskunft über die Geschichte des Everster Denkmals für die Gefallenen der beiden Weltkriege. Die so genannte Ringpfeilerhalle liegt an der Autobahnabfahrt Eversten, an der Ecke Hauptstraße/Prinzessinweg. Es ist bereits die zweite Informationsvitrine, die durch ein studentisches Projekt an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg initiiert und von Studentinnen bearbeitet wurde. Auch die Vitrine am Friedensplatz zur Geschichte der Friedenssäule, die im Sommer 2018 aufgestellt wurde, gehört dazu.

Bestandteil der Everster Stadtteilkultur
Der Entwurf für die Ringpfeilerhalle stammt von Stadtbaurat Jean Robert Charton (1881-1963), der das Denkmal als offenen Rundtempel geplant hatte. Ab dem 1. August 1924 war Eversten eingemeindet und offiziell Stadtteil von Oldenburg, so dass die Stadt die Bauleitung zu verantworten hatte. Zahlreiche Kriegervereine und Ortsgruppen am Garnisonsstandort Oldenburg sowie die neugegründete bürgerschaftliche Denkmalskommission Eversten finanzierten das Denkmal. Es sollte zunächst im Everstenholz errichtet werden, wurde dann aber für den jetzigen Standort und als Teil eines städtischen Zentrums mit Turnhalle und großem Sport- und Kinderspielplatz geplant. Nach Errichtung der Ringpfeilerhalle ließ sich ein solches Ensemble jedoch nicht verwirklichen und die Ringpfeilerhalle blieb der einzige realisierte Bau auf diesem Areal. Am Totensonntag, 22. November 1925, wurde das Denkmal ehrenvoll eingeweiht und der Stadt übergeben. Im Laufe der Jahre wurde es dann zum Bestandteil der Everster Stadtteilkultur und war bei Kindern und Jugendlichen als Platz zum Spielen sehr beliebt.

Restauration der Gedenktafeln
Die vier Gedenktafeln im Innern der Ringpfeilerhalle führen insgesamt 244 Gefallene des Ersten Weltkrieges auf, die aus den Ortsteilen Eversten I bis IV, Hundsmühlen, Nord- sowie Südmoslesfehn stammten. Die ersten zwei Gedenktafeln wurden im Jahr 2019 durch die Stadt restauriert, da witterungsbedingt die hier aufgeführten Namen unleserlich geworden waren. Die beiden anderen folgen im Jahr 2020.

Im Zentrum der Ringpfeilerhalle steht eine Sandsteinskulptur des Oldenburger Bildhauers Max Gökes. Die ursprünglich vergoldete Skulptur, ein Symbol der Ewigen Flamme, stand dort bis 1953. Dann wurde sie entfernt und blieb unbeachtet im Gebüsch hinter dem Denkmal liegen. Anstelle der Skulptur wurde auf Initiative des Everster Bürgervereins ein großes Kreuz aus Sandstein errichtet. Es trägt die Inschrift „Den Opfern der Weltkriege 1914-18 – 1939-45. Ihr Sterben war ihres Lebens größte Tat“ – Worte, die sich mit unseren Kenntnissen über die beiden Weltkriege nicht mehr vereinbaren lassen.   

Seit 2007 stehen nun das Kreuz und die Ewige Flamme gemeinsam und als Ausdruck eines völlig anderen Verständnisses der Geschichte in der Ringpfeilerhalle.